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Paketverwaltung

Software wird unter Linux fast ausschließlich über Pakete installiert — komprimierte Archive, die neben den eigentlichen Programmdateien auch Metadaten, Abhängigkeiten und Installationsanweisungen enthalten.

Installationsquellen — in der richtigen Reihenfolge

Abschnitt betitelt „Installationsquellen — in der richtigen Reihenfolge“

Woher Software bezogen wird, hat direkten Einfluss auf Sicherheit und Wartbarkeit. Die empfohlene Reihenfolge:

1. Offizielle Repositories der Distribution (bevorzugt)

Abschnitt betitelt „1. Offizielle Repositories der Distribution (bevorzugt)“

Pakete aus den offiziellen Quellen wurden von der Distribution geprüft, signiert und werden mit Sicherheitsupdates versorgt. Das ist der Normalfall.

Terminal-Fenster
apt install nginx # Debian/Ubuntu
dnf install nginx # RHEL/Fedora
zypper install nginx # openSUSE

Wenn eine neuere Version benötigt wird als in den offiziellen Quellen verfügbar (z. B. aktuelle Docker-Version), bieten viele Hersteller eigene Repositories an. Diese werden einmalig eingerichtet und danach wie offizielle Quellen behandelt.

Als Notlösung können .deb- oder .rpm-Dateien direkt vom Hersteller heruntergeladen werden. Nachteil: keine automatischen Updates.

Terminal-Fenster
dpkg -i paket.deb # Debian/Ubuntu: manuell installieren
rpm -i paket.rpm # RHEL/Fedora: manuell installieren

Der aufwändigste Weg — nur wenn keine anderen Optionen existieren. Der Administrator ist selbst für Updates und Sicherheitslücken zuständig.