Anmeldung
Wie in jedem Betriebssystem muss ein Benutzer sich zunächst anmelden, bevor er das System nutzen kann. Dieser als Login bezeichnete Vorgang kann über verschiedene Wege erfolgen.
Da Linux ein Multi-User-System ist, können mehrere Benutzer gleichzeitig – auch über verschiedene Wege – angemeldet sein und unabhängig voneinander arbeiten.
Anmeldemöglichkeiten
Abschnitt betitelt „Anmeldemöglichkeiten“- Lokale Anmeldung – direkt am Gerät, über ein virtuelles Terminal oder einen grafischen Login-Screen
- Entfernte Anmeldung via SSH – über das Netzwerk, ohne physischen Zugang zum Rechner
Nach der Anmeldung über Terminal oder SSH landet der Benutzer in der Shell – einem Programm, das auf Eingaben wartet und Befehle ausführt.
Die Shell
Abschnitt betitelt „Die Shell“Die Standard-Shell unter Linux ist die bash. Nach der Anmeldung begrüßt sie den Benutzer mit dem sogenannten Prompt – einer Eingabeaufforderung, die auf Befehle wartet:
alice@server:~$Die einzelnen Bestandteile des Prompts:
| Teil | Bedeutung |
|---|---|
alice | Angemeldeter Benutzer |
server | Hostname des Systems |
~ | Aktuelles Verzeichnis (~ = Home-Verzeichnis) |
$ | Normaler Benutzer (bei root: #) |
Terminal-Emulatoren (Desktop)
Abschnitt betitelt „Terminal-Emulatoren (Desktop)“Wer an einem System mit grafischer Oberfläche arbeitet, öffnet zum Eingeben von Shell-Befehlen einen Terminal-Emulator – ein Fenster, das eine Shell-Sitzung enthält.
Je nach Desktop-Umgebung heißt dieses Programm anders:
| Desktop | Terminal-Emulator |
|---|---|
| GNOME | GNOME Terminal, Console |
| KDE Plasma | Konsole |
| Xfce | Xfce Terminal |
| universell | xterm, alacritty, kitty |
Der Terminal-Emulator startet intern einen Pseudo-Terminal (PTY) und darin die Standard-Shell des Benutzers – funktional identisch mit einer echten Konsolen-Anmeldung.